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Jede Idee, jedes noch so gute Konzept
bedarf immer auch einer angemessenen Umsetzung. Durch die Mitarbeit des
Schreiners Bernd Osterode konnten auch komplexere Herausforderungen, wie
das Aussägen der abgerundeten Fensteröffnungen oder die Anfertigung
einer Konsole für das Cockpit, gemeistert werden.
Maßarbeit
Die
Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Handwerker war für Thomas Witzel
eine gute Möglichkeit, seine Kenntnisse im Umgang mit den verschiedenen
Materialien zu erweitern. Viele kleine Profi-Tricks, die die Arbeit sehr
erleichtern können, aber auch Lösungen für knifflige Probleme
bereicherten die gemeinsame Arbeit, die oft genug mehr als zweier Hände
bedurfte.
Teamwork
Nachdem
alle HDF-Platten mit Öffnungen für die von hinten zu beleuchteten
Elemente (Fenster und Computer-Displays) versehen waren, wurden diese
mit Klavierbändern befestigt. Auf diese Weise blieben auch die hinteren
Bereiche jederzeit zugänglich. Damit später kein Licht durch Ritze und
Spalten ins Innere des Raumschiffs dringen kann (was die Illusion, durch
das All zu fliegen zunichte gemacht hätte), musste auf Passgenauigkeit
und Dichtigkeit aller Fugen geachtet werden.
Bewegliche Wände
Der
nächste Schritt war die Elektro-Installation. Auch wenn das Weltall ein
ruhiger und beschaulicher Ort sein kann, sollte doch die Möglichkeit
bestehen, dass es blinkt, leuchtet, piept und zischt - so wie sich das
für ein richtiges Raumschiff gehört. Also wurden Soundmodule aus altem
Spielzeug ausgebaut, defekte Anrufbeantworter-Platinen zu Blink-Modulen
umgelötet, Diabetrachter zweckentfremdet, Autotelefon und
"Voice-Changer" kombiniert, Kabel mit bunten Schläuchen
umhüllt, Wasserkanister mit LEDs beschickt, eine sprechende Uhr mit
Fernauslöser ausgerüstet und und und...
Elektronik für Außerirdische
Damit
die Beweglichkeit der Türen erhalten blieb, wurden alle Kabel entlang
der Querbalken des Hochbettes gelegt. Dort befinden sich auch die
Leuchtstoffröhren für die Hintergrundbeleuchtung, Steckdosenleisten
und Verteilerdosen. Die Verbindungen zwischen den Bedienelementen des
Cockpits und den Soundmodulen wurden durch Multicore-Flachband-Kabel und
-Stecker realisiert. Zwischengeschaltete Potentiometer dienen der
Lautstärken-Feinabstimmung.
Hinter den Kulissen
Um das Cockpit zu gestalten, fertigte Bernd Osterode eine Konsole an, auf welche die vorgesehenen Geräte ohne sichtbare Kabel montiert werden konnten. Vorne integriert: eine Tasterleiste für die Weltraumgeräusche. Seitliche Lochblenden wurden von innen mit roter Folie und einer Stroboskop-Lampe hinterlegt - der Alarm. Ausgelöst wird dieser durch einen der Knöpfe der hinteren Schalterleiste. Diese ist mit PVC in Alu-Optik überzogen (wie auch der Fußboden und verschiedene Deko-Elemente) und mit Kontroll-Lampen, Lauflichtern als Steuerungsanzeige sowie weiteren Schaltern für die chronometrische Computer-Einheit (sprechende Uhr), das multivisuelle Sichtgerät (Dia-Gucki mit Planeten-Fotos) und die Gesamtbeleuchtung versehen.
Das
Kernstück des Cockpits aber ist das Steuerhorn mit Anzeige einer
Horizontlinie. Alle Knöpfe haben dabei eine Funktion. Außerdem werden
Lenkbewegungen durch LED-Lauflicher angezeigt. Oberhalb der fest
montierten Geräte (wozu auch eine Sprechanlage mit drahtloser
Verbindung nach "draußen" gehört) befindet sich noch der
holographische Radar, flankiert von (rückseitig beleuchteten)
Computer-Displays.
Das Cockpit
Der
hintere Bereich bekam eine Laborsäule, auf der kleine Objekte mittels
einer großen ausklappbaren Lupe untersucht werden können - beleuchtet
natürlich. Dazu gesellen sich ein bunt pulsierendes Reaktorgehäuse mit
Verbindung zum Partikelbeschleuniger (Spiegeltunnel), aufklappbare
Technik-Module mit Wartungs-Elementen, Ausguck (Türspion in Augenhöhe)
sowie die untere Öffnung der Vakuumschleuse (Verbindungsschlauch zum
oberen Bettbereich).
Die Antriebs-Sektion
Um für die Herausforderungen des Alls gerüstet zu sein, gab es auch noch eine (aufblasbare) Space-Tasche mit Forschungsinstrumenten und Infos zur Sternenwelt.
Gut ausgerüstet
Am Ende blieb nur noch, Leo in die Technik des Raumschiffs einzuweisen. Schließlich ist es gar nicht so einfach, im Weltraum herum zu fliegen, sich mit Außerirdischen zu unterhalten und spannende Abenteuer zu bestehen...
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